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AUTORIN


Anett Gräfe, 1981 in Zittau geboren, ist in Konstanz aufgewachsen. Nach ihrem Studium der Wirtschaftspädagogik hat sie einige Jahre als festangestellte Projekt- und Eventmanagerin gearbeitet, bevor sie sich selbstständig gemacht hat. Sie wohnt in Kreuzlingen, Schweiz.

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INHALT


Ein berührendes Plädoyer für den selbst bestimmten Tod

„Frau Gräfe, sind Sie bereit?“

„Ja.“ Mama klingt ganz ruhig.

„Also, ich stelle Ihnen noch drei Fragen“, erklärt die Ärztin. „Bitte beantworten Sie diese laut und deutlich. Warum sind Sie hier?“

„Weil ich sterben möchte.“

Die Ärztin zeigt auf den Infusionsständer neben meiner Mutter. „Wissen Sie, was in den Tropf ist?“

„Ja. Ein Mittel, mit dem ich sterben kann.“

„Wissen Sie, was passiert, wenn Sie den Hebel“, sie deutet auf den kleinen Schalter, „mit dem Kinn berühren?“

„Ja, dann werde ich sterben.“

„Wenn Sie das möchten, dann dürfen Sie das jetzt tun.“

Es hat viele Monate gedauert, bis Anett Gräfe den Wunsch ihrer Mutter akzeptieren konnte. In ihrem Buch erzählt sie auf beeindruckend offene und sehr berührende Weise, warum alle ihre Bemühungen, die Mutter im Leben zu halten, nicht fruchteten, wie schwer es ihr fiel, die Sterbehilfe zu organisieren – und warum sie ihrer Mutter nie so nah war wie bei ihrem Tod.

Anett Gräfe im Interview

Bastei Lübbe, 368 Seiten, 978-3404609659

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